Aktuelles

Der Wolpi-Pokal wird an die „Vollblut-OL-Familie“ Janischowsky verliehen

von admin am 19. Juni 2020

Das Fundament des Bayerischen OLs bilden die ehrenamtlichen Tätigkeiten vieler Sportler auf Landesebene, im regionalen Bereich und in den Vereinen. Die Szenerie der aktiven Läufer und Läuferinnen wird oft stark geprägt von Familien, wo die Eltern und ihre Söhne und Töchter die Sportart gemeinsam betreiben. In Bayern haben wir einen ganz speziellen „Glücksfall“, wo sich beide Merkmale besonders intensiv verbinden. Familie Janischowsky von der OLG Regensburg sorgt in Bayern für das Novum, dass Vater, Mutter und alle drei Söhne ehrenamtliche Funktionen auf verschiedenen Ebenen im bayerischen OL begleiten. Diese Präsenz ist schon etwas ganz Besonderes und stärkt unsere Sportart signifikant.  Deshalb verleiht der „Förderverein OL Bayern“ dieses Jahr den Wolpi-Pokal an alle fünf Familienmitglieder.

Angesichts des breiten Betätigungsfeldes bedarf es hier schon einer kleinen Übersicht:  

Klemens: Stv. Vorsitzender und 1.Sportwart und Jugendbeauftragter bei der OLG Regensburg; Trainer am Landesleistungsstützpunkt in Bernhardswald und Mitglied im Trainerrat

Petra: Abteilungsleiterin OL bei der SpVgg Hainsacker (Aufbau und Betreuung der OL-Jugendgruppe)

Fabian: Verantwortlicher für Wettkampf- und Kampfrichterwesen im FAOL; von 2015 bis 2019 OL-Abteilungsleiter TSV Bernhardswald

Daniel:  Verantwortlicher für Leistungs- und Nachwuchsförderung im FAOL; von 2015 bis 2019 OL-Landesjugendfachwart im BTV

Lukas: Kassier OL-Abteilung Hainsacker und Spartenleiter der OL-Abteilung in Bernhardswald

Zudem ist die Familie mit vier B-Trainer- und fünf C-Trainerscheinen nicht nur ausgestattet, sondern auch aktiv tätig. Mehr Engagement geht eigentlich nicht und dafür soll der „Wolpi“ nebst 100 € Prämie ein kleines öffentliches Dankeschön sein.

Leider können wir derzeit den Wolpi-Pokal wegen der Pandemie nicht im angemessenen Rahmen bei einer Bayerncup-Veranstaltung überreichen. Für ein Abwarten fehlt auch die Perspektive. Deshalb haben wir uns entschieden, die Übergabe nicht weiter hinauszuschieben. Wir wollen damit als Förderverein im Rahmen unserer begrenzten Möglichkeiten auch ein kleines Zeichen setzen, damit die bayerischen OL’er noch ein bisschen Gewohntes und Traditionelles verspüren, und zeigen, dass der bayerische OL “weiterhin lebt”.

Text: Ralph Meißner / Bild: Klemens Janischowsky

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OL und das Virus

von admin am 22. März 2020

Liebe Bayerische OL-Gemeinschaft,

wir leben auf dem ganzen Erdball in einem Krisenmodus, wie wir uns das so vor Kurzem nie hätten vorstellen können. Und so ist es derzeit auch nicht absehbar, wann wir uns das nächste Mal wieder beim Orientierungslauf treffen werden.

Die letzten Nachrichten, die wir vom organisierten OL bekommen haben, waren die Absagen von Wettkämpfen und Training und damit das Aussetzen der gesamten Aktivitäten wie in allen anderen Sportarten auch. Und wir können  nicht einschätzen, wann sich das Leben wieder etwas normalisieren wird und ein geregelter Sportbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Das ist aber sicher im Augenblick auch für leidenschaftliche OL’er nicht das zentrale Problem, sondern vielmehr die Gesundheit und die wirtschaftlichen Auswirkungen im persönlichen Umfeld und im ganzen Land. OL ist nun tatsächlich die „schönste Nebensache der Welt“.

Einige von uns konnten noch an den ersten regionalen Veranstaltungen teilnehmen. Auch wurde die „Gunst des frühen Termins“ von einigen genutzt, z. B. vom 07. – 11.03. bei den Lipica Open in Slowenien oder dem Cyprus International Orienteering Festival vom 11. – 15.03. Unsere OL-Reisenden sind alle wieder gut zu Hause. Ich hatte zusammen mit meiner Frau die MOC Championships in Süditalien angepeilt, u.a. mit einem City-Sprint in der historischen Kulisse von Matera (UNESCO-Welterbe). Es war relativ bald abzusehen, dass daraus nichts wird. Nun stehen wir alle vor einem OL-Terminkalender, der zunächst nichts mehr wert ist. Auch der erste Bayerncup ist zumindest für den vorgesehenen Termin im April bereits abgesagt.

Der nächste Schritt zur Eindämmung des Virus sind nun weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Nach derzeitigem Informationsstand ist es aber möglich, alleine oder mit Mitbewohnern eines Haushaltes Joggen zu gehen. Es wird eine Möglichkeit sein, den Kopf frei zu bekommen, sich fit zu halten und das Immunsystem zu stärken.

Passt auf Euch auf bis zu einem Wiedersehen in überschaubareren Zeiten, wenn wir uns mit “OL-Entzugserscheinungen” wieder treffen können.

Text und Fotos: Ralph Meißner

(Bilder: Idyllischer OL-Posten in der Toskana 2015 – und das Felsenlabyrinth bei Süssenbach – so soll es wieder werden!)

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adminOL und das Virus

Zum Jahreswechsel noch einmal Jugendförderung

von admin am 17. Februar 2020

Vom 6. Bis 18.August führte Landestrainer Uwe Weid  ein Jugendtrainingslager in  Göteborg (Schweden) und  Sarpsborg (Norwegen) während der OL-Weltmeisterschaft durch. Daran beteiligten sich 12 D- und 9 E-Kaderläufer /-innen, begleitet von weiteren engagierten Betreuern. Das Training in orientierungs-technisch äußerst anspruchsvollem skandinavischem Gelände ergibt Sinn, um den Leistungsstand im bayerischen OL insgesamt und für die Nachwuchsläufer individuell weiterzuentwickeln. Die damit verbundene Teilnahme an den Rahmenläufen der OL-WM in Anwesenheit der gesamten Weltelite beinhaltet zudem einen besonders hohen Erfahrungs- und Erlebniswert, der sich motivationsfördern auswirken sollte. Der Förderverein OL Bayern genehmigte deshalb bei der Jahresversammlung am 2. Februar in München-Pullach mit den erforderlichen Stimmen der anwesenden Mitglieder nachträglich einen stattlichen Zuschuss, da die Teilnehmer einen hohen Eigenanteil beitragen mussten.

Des Weiteren erhielten auch die Juniorenläufer Riccardo Casanova und Timon Lorenz die von ihnen beantragten Fördergelder für Vorbereitung und Teilnahme an der Juniorenweltmeisterschaft in Silkeborg / Dänemark bzw. des Junioren-Europacup im Departement Ardèche / Frankreich. Wie in der Sportart OL in Deutschland üblich, mussten die jungen Läufer für die Bundeskadermaßnahmen einen beträchtlichen Anteil an Eigenmittel aufwenden.

Über die genannten Maßnahmen können im OLI 2019 Berichte von Teilnehmern gelesen werden.

Text: Ralph Meißner; Fotos: Riccardo Casanova und Uwe Weid

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adminZum Jahreswechsel noch einmal Jugendförderung