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OL und das Virus

von admin am 22. März 2020

Liebe Bayerische OL-Gemeinschaft,

wir leben auf dem ganzen Erdball in einem Krisenmodus, wie wir uns das so vor Kurzem nie hätten vorstellen können. Und so ist es derzeit auch nicht absehbar, wann wir uns das nächste Mal wieder beim Orientierungslauf treffen werden.

Die letzten Nachrichten, die wir vom organisierten OL bekommen haben, waren die Absagen von Wettkämpfen und Training und damit das Aussetzen der gesamten Aktivitäten wie in allen anderen Sportarten auch. Und wir können  nicht einschätzen, wann sich das Leben wieder etwas normalisieren wird und ein geregelter Sportbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Das ist aber sicher im Augenblick auch für leidenschaftliche OL’er nicht das zentrale Problem, sondern vielmehr die Gesundheit und die wirtschaftlichen Auswirkungen im persönlichen Umfeld und im ganzen Land. OL ist nun tatsächlich die „schönste Nebensache der Welt“.

Einige von uns konnten noch an den ersten regionalen Veranstaltungen teilnehmen. Auch wurde die „Gunst des frühen Termins“ von einigen genutzt, z. B. vom 07. – 11.03. bei den Lipica Open in Slowenien oder dem Cyprus International Orienteering Festival vom 11. – 15.03. Unsere OL-Reisenden sind alle wieder gut zu Hause. Ich hatte zusammen mit meiner Frau die MOC Championships in Süditalien angepeilt, u.a. mit einem City-Sprint in der historischen Kulisse von Matera (UNESCO-Welterbe). Es war relativ bald abzusehen, dass daraus nichts wird. Nun stehen wir alle vor einem OL-Terminkalender, der zunächst nichts mehr wert ist. Auch der erste Bayerncup ist zumindest für den vorgesehenen Termin im April bereits abgesagt.

Der nächste Schritt zur Eindämmung des Virus sind nun weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Nach derzeitigem Informationsstand ist es aber möglich, alleine oder mit Mitbewohnern eines Haushaltes Joggen zu gehen. Es wird eine Möglichkeit sein, den Kopf frei zu bekommen, sich fit zu halten und das Immunsystem zu stärken.

Passt auf Euch auf bis zu einem Wiedersehen in überschaubareren Zeiten, wenn wir uns mit “OL-Entzugserscheinungen” wieder treffen können.

Text und Fotos: Ralph Meißner

(Bilder: Idyllischer OL-Posten in der Toskana 2015 – und das Felsenlabyrinth bei Süssenbach – so soll es wieder werden!)

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adminOL und das Virus

Zum Jahreswechsel noch einmal Jugendförderung

von admin am 17. Februar 2020

Vom 6. Bis 18.August führte Landestrainer Uwe Weid  ein Jugendtrainingslager in  Göteborg (Schweden) und  Sarpsborg (Norwegen) während der OL-Weltmeisterschaft durch. Daran beteiligten sich 12 D- und 9 E-Kaderläufer /-innen, begleitet von weiteren engagierten Betreuern. Das Training in orientierungs-technisch äußerst anspruchsvollem skandinavischem Gelände ergibt Sinn, um den Leistungsstand im bayerischen OL insgesamt und für die Nachwuchsläufer individuell weiterzuentwickeln. Die damit verbundene Teilnahme an den Rahmenläufen der OL-WM in Anwesenheit der gesamten Weltelite beinhaltet zudem einen besonders hohen Erfahrungs- und Erlebniswert, der sich motivationsfördern auswirken sollte. Der Förderverein OL Bayern genehmigte deshalb bei der Jahresversammlung am 2. Februar in München-Pullach mit den erforderlichen Stimmen der anwesenden Mitglieder nachträglich einen stattlichen Zuschuss, da die Teilnehmer einen hohen Eigenanteil beitragen mussten.

Des Weiteren erhielten auch die Juniorenläufer Riccardo Casanova und Timon Lorenz die von ihnen beantragten Fördergelder für Vorbereitung und Teilnahme an der Juniorenweltmeisterschaft in Silkeborg / Dänemark bzw. des Junioren-Europacup im Departement Ardèche / Frankreich. Wie in der Sportart OL in Deutschland üblich, mussten die jungen Läufer für die Bundeskadermaßnahmen einen beträchtlichen Anteil an Eigenmittel aufwenden.

Über die genannten Maßnahmen können im OLI 2019 Berichte von Teilnehmern gelesen werden.

Text: Ralph Meißner; Fotos: Riccardo Casanova und Uwe Weid

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adminZum Jahreswechsel noch einmal Jugendförderung

Das OL-inform 2019 erscheint pünktlich vor Weihnachten

von admin am 15. Dezember 2019

Das neue Redaktionsteam Ralph und Bernhard Meißner vom Förderverein OL Bayern präsentiert das OLI 2019 mit neuem Layout wie geplant noch vor den Feiertagen. Wie gewohnt verteilt Geli Weid die Hefte an alle Mitglieder des Fördervereins und die Einzelabonnenten per Post oder teilweise direkt.

Schon das Titelbild zeigt den Bayerischen OL von seiner schönsten Seite. Die siegreiche H 14-Staffel stürmt in weiß-blauen Farben als Sieger durchs Ziel beim Jugendländervergleichskampf, der repräsentativsten OL-Veranstaltung in diesem Jahr in Bayern. Die erfolgreichen Nachwuchsläufer aus drei Vereinen symbolisieren zudem die Hoffnung auf eine weiterhin gute Zukunft unserer schönen Sportart in Bayern.

Die neue Ausgabe enthält 31 Berichte, die von 19 Autoren erstellt wurden. Diesen soll als Erstes ein dickes Lob und Dankeschön ausgesprochen werden. Zumal es seit Jahren nicht mehr so problemlos gelungen ist, die Berichte wie im Redaktionsplan vorgesehen unaufgefordert im vorgesehenen Zeitraum vorzulegen, mit geringfügen Ausnahmen.. So kann es weitergehen, denn das OLI lebt von der verlässlichen Mitarbeit der bayerischen OL’er.

Inhaltlich werden wieder OL-Erlebnisse nebst vielen Ergebnissen auf Landes- und Bundesebene, sowie von internationalen Events in neun Ländern und von regionalen Aktivitäten präsentiert. Zunächst widmet sich der Redakteur aber der Arbeit des Fachauschusses OL und dabei explizit dem Führungswechsel. Bereichert wird die Lektüre von zwei sehr interessanten Besonderheiten. Wir erleben zum einen die verschiedenen Bayerischen Meisterschaften aus der unterschiedlichen Sicht eines Technischen Delegierten, eines „Analytikers“, der OL-Entwicklung und Elite-Ergebnisse im Detail betrachtet, und eines teilnehmenden OL-Familienvaters bzw. Vereinsjugendbetreuers. Zum anderen sind je einen Bericht von der Junioren-WM, Trail-O-WM und Senioren-Masters zu lesen, wo uns die bayerischen Teilnehmer aus drei Generationen einen tiefen Einblick in ihre Vorbereitungen, mentale Verfassung und Emotionen gewähren. Wobei das Wort „Teilnehmer“ bei Georg Reischl zu tief gegriffen ist, denn er erzählt uns, wie er Senioren-Weltmeister wurde. Ein besonderer Leckerbissen ist auch der ausführliche und geschichtsträchtige Bericht über den erlebnisreichen 24-Stunden-OL in Thüringen. Aber wie gesagt: Alle Berichte sind lesenswert.

Wir haben noch Hefte in Reserve! Gerne können auch noch weitere Interessenten bedient werden (12 € mit Versand / Porto oder 10 € bei direkter Übergabe). Oder die Bezirks-, Gau- und Vereinsverantwortlichen wollen noch Exemplare für ihre Jugendläufer /-innen (gerne zum Sonderpreis). Besonders freuen würden wir uns natürlich über neue Mitglieder oder Abonnenten. Es wäre ein Ausdruck der Wertschätzung für den bayerischen OL und die damit verbundene ehrenamtliche Arbeit.

Kontakt: Ralph Meißner per Email:

Bild: Veikko Baath / Redaktion OLI

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adminDas OL-inform 2019 erscheint pünktlich vor Weihnachten